Bekannte Probleme

Problem

2015-07-03

Betroffen

A2KArea (Mittelung von Geruchsstundenhäufigkeiten über größere Flächen)

Titel

Name der VOLOUT-Datei ohne Netzschachtelung

Beschreibung

A2KArea kann bei der Flächenmittelung Informationen zu Gebäudezellen berücksichtigen, wenn die von AUSTAL2000 erzeugten Dateien volout*.dmna zur Verfügung gestellt werden. In der Regel wird bei Gebäuden mit Netzschachtelung gearbeitet, die Dateien haben dann die Namen volout01.dmna und volout02.dmna. Ohne Netzschachtelung hat die Datei den Namen volout00.dmna, A2KArea erwartet in diesem Fall aber eine Datei mit Namen volout.dmna und ignoriert die Datei volout00.dmna.

Workaround

Für den Fall mit Gebäuden ohne Netzschachtelung vor dem Aufruf von A2KArea die Datei volout00.dmna in die Datei volout.dmna umkopieren.

Behoben am

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Problem

2015-01-13

Betroffen

TALdia

Titel

Windfeldberechnung für ein Geländeprofil für den Fall ha < d0+z0

Beschreibung

Grundsätzlich sollte die Anemometerhöhe ha größer als d0+6*z0 gewählt werden, damit der vorgegebene Wert der Windgeschwindigkeit nicht im Bereich der Verdrängungsschicht liegt, die im meteorologischen Grenzschichtmodell mit relativ einfachen Annahmen parametrisiert ist. Für den Fall ha < d0+z0 kann es passieren, dass die Gewichtungsfaktoren av, die in das diagnostische Verfahren eingehen, aufgrund eines falsch zugewiesenen Temperaturgradienten bei der Bestimmung der Strouhal-Zahl nicht richtig berechnet werden und die Geländeüberströmung damit nicht ganz richtig berechnet wird. Der Fall ha < d0+z0 sollte bei einer sachgemäßen Parameterfestlegung allerdings gar nicht vorkommen.

Workaround

Die Anemometerhöhe ha nach Möglichkeit größer als d0+6*z0, auf jeden Fall aber größer als d0+z0 wählen.

Behoben am

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Problem

2004-10-04

Betroffen

AUSTAL2000 2.0.1 und höher

Titel

Zu niedrige Geruchsstundenhäufigkeit bei niedriger Qualitätsstufe

Beschreibung

Wenn die Ausbreitungsrechnung für Geruch mit einer zu niedrigen Qualitätsstufe durchgeführt wird, also einen hohen Stichprobenfehler aufweist, berechnet das Programm systematisch zu niedrige Geruchsstundenhäufigkeiten. Dies ist nicht anhand des ausgewiesenen Stichprobenfehlers erkennbar. Der Effekt wird abgeschwächt, wenn mit geschachtelten Netzen gerechnet wird, denn durch die größere Maschenweite verringert sich die statistische Unsicherheit. Man erhält dann also in größerer Quellentfernung höhere Geruchsstundenhäufigkeiten, wenn man mit einem gröberen Netz arbeitet. Im Gegensatz zu den Verhältnissen bei Konzentrationswerten können bei der Geruchsausbreitung größere Maschenweiten auch im Nahbereich zu erhöhten Geruchsstundenhäufigkeiten führen. Dies ist ein Effekt, der mit der Definition der Geruchsstunde zusammenhängt.

Workaround

1. Die Qualitätsstufe sollte ausreichend hoch gewählt sein, in der Regel 1 oder höher. Im Zweifel sollte durch eine Kontrollrechnung mit erhöhter Qualitätsstufe sichergestellt werden, daß keine signifikanten Änderungen im Ergebnis auftreten.
2. Es sollte möglichst mit geschachtelten Netzen gerechnet werden. Dabei ist aber zu beachten, in welchem Entfernungsbereich die Ergebnisse für die einzelnen Netze gültig sind.
Beachten Sie auch die Hinweise im Anhang der Programmbeschreibung.

Behoben am

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Behobene Probleme

Problem

2014-04-02

Betroffen

TALdia 2.6.4

Titel

Abbruch bei Rechnung mit Niederschlag

Beschreibung

Wird TALdia über AUSTAL2000N oder durch direkten Aufruf für ein Projekt mit Niederschlag eingesetzt, dann bricht es mit dem Fehler der Art "ri: Der Name des Parameters ist unbekannt" ab.

Workaround

Die Zeile "ri ?" in Datei austal2000.txt auskommentieren, dann TALdia direkt aufrufen und anschließend vor dem Start der Ausbreitungsrechnung mit AUSTAL2000N die Zeile wieder aktivieren.

Behoben am

2014-09-03 (TALdia 2.6.5, A2K 2.6.11)


Problem

2013-01-11

Betroffen

AUSTAL2000 2.4 und 2.5

Titel

Deutsche Zahlendarstellung in der Ausgabe (Parameter "lc" = german und Aufrufoption "-Agerman")

Beschreibung

Wird in einer Zeitreihenrechnung für die Ausgabe über den Parameter "lc" (Wert german) oder die Aufrufoption "-Agerman" deutsche Zahlendarstellung (Dezimalkomma statt Dezimalpunkt) ausgewählt, dann bricht das Programm ab, wenn es in der Zeitreihe auf eine Windgeschwindigkeit kleiner 0.75 m/s trifft. Der Grund liegt in der internen Übergabe der Minimalgeschwindigkeit, die in diesem Fall anstatt auf 0.70 m/s auf 0.00 m/s gesetzt wird, was später bei der Bestimmung der Schubspannungsgeschwindigkeit zu einer Fehlermeldung führt. Bei einer AKS-Rechnung kann es durch denselben Fehler bei der internen Übergabe passieren, daß die Anemometerposition (Xa,Ya,Ha) nicht richtig verarbeitet wird.

Workaround

Der Parameter "lc" bzw. die Aufrufoption "-Agerman" sollten bis zu einer Behebung des Problems nicht verwendet werden.

Behoben am

2014-02-26 (2.6.9)


Problem

2012-07-29

Betroffen

AUSTAL2000 2.4 und 2.5

Titel

Eintrag "cset" im Kopf der ausgeschriebenen DMNA-Dateien unter Windows

Beschreibung

Unter Windows werden von AUSTAL2000 standardmäßig die Sprachdateien A2K_de@latin1.nls und DIA_de@latin1.nls verwendet. In dieser Kodierung (latin1/windows-1252) werden die Texte in den Kopf der DMNA-Dateien abgespeichert, insbesondere die Einheiten mit Nicht-ASCII-Zeichen. Im Dateikopf wird jedoch unter dem Parameter "cset" fälschlicherweise die Kodierung "UTF-8" vermerkt.

Workaround

Angabe "cset" ignorieren oder in der ersten Zeile der Datei A2K_de@latin1.nls bzw. DIA_de@latin1.nls den Eintrag "nls/de/A2K_de" bzw. "nls/de/DIA_de" in "nls/de/A2K_de@latin1" bzw. "nls/de/DIA_de@latin1" ändern.

Behoben am

2014-02-26 (2.6.9)


Problem

2003-02-14

Betroffen

AUSTAL2000 1.0.1 und höher

Titel

Mehrere gleichzeitige Rechnungen mit Kühlturmüberhöhung

Beschreibung

Bei der Berechnung der Abgasfahnenüberhöhung nach VDI 3784 Blatt 2 (Kühlturm) ruft AUSTAL2000 das Programm VDISP auf, das die beiden Dateien VDIIN.DAT und VDIOUT.DAT im Hauptordner von AUSTAL2000 benutzt. Laufen zwei Rechnungen mit Kühlturmüberhöhung gleichzeitig, wird in beiden Rechnungen auf dieselben Dateien VDIIN.DAT und VDIOUT.DAT zugegriffen. So kann es passieren, daß Eingabe und Ausgabe durcheinander geraten und die Überhöhung falsch berechnet wird.

Workaround

Immer nur eine Rechnung durchführen oder für jede Rechnung einen eigenen AUSTAL2000-Hauptordner mit den benötigten Programmen anlegen.

Behoben am

2014-02-26 (2.6.9)


Problem

2011-09-12

Betroffen

AUSTAL2000 2.5.0

Titel

NOSTANDARD-Option PRFMOD und AKS

Beschreibung

Bei Verwendung einer AKS wird die NOSTANDARD-Option PRFMOD nicht erkannt.

Workaround

Explizite Vorgabe der modifizierten Grenzschichtversion über die NOSTANDARD-Option"Blm=4.6".

Behoben am

2011-09-12 (Version 2.5.1)


Problem

2011-07-29

Betroffen

AUSTAL2000 bis 2.4.7

Titel

Einordnung eines Monitorpunktes bei geschachtelten Netzen

Beschreibung

Die beiden äußeren Randreihen eines inneren Netzes sollten nicht für eine Immissionsbeurteilung herangezogen werden. Monitorpunkte in diesem Bereich werden daher dem nächst gröberen Netz zugeordnet. Liegt der Punkt jedoch exakt auf dem inneren Rand der zweitäußersten Randreihe, wird er von AUSTAL2000  dem feinen Netz zugeordnet.

Workaround

Im Zweifelsfall den Monitorpunkt minimal nach innen oder außen verschieben.

Behoben am

2011-08-03 (2.5.0)


Problem

2011-04-13

Betroffen

AUSTAL2000 bis 2.4.7

Titel

Projekt-Titel (ti) mit mehr als 140 Zeichen

Beschreibung

Ein Projekt-Titel (Parameter ti)  mehr als etwa 140 Zeichen führt zu internen Problemen, in allen uns bekannten Fällen zu einem Programmabbruch am Ende der Ausbreitungsrechnung.

Workaround

Projekt-Titel (ti) mit weniger als 140 Zeichen verwenden.

Behoben am

2011-08-03 (2.5.0)


Problem

2009-04-17

Betroffen

AUSTAL2000 2.4.4 bis 2.4.7

Titel

Angaben im Dateikopf von Zeitreihendateien mit den statistischen Unsicherheiten an Monitorpunkten

Beschreibung

Bei Stoffen außer Geruchsstoffen sollte die Einheit im Dateikopf (Parameter unit) "1" und nicht "%" lauten, da die Zeitreihe die relativen, d.h. dimensionslosen Streuungen enthält. Bei Geruchsstoffen ist die Angabe "%" richtig, da die absolute Streuung der Geruchsstundenhäufigkeit angegeben ist, und letztere wird immer in Prozent ausgewiesen; allerdings ist die Formatspezifikation (Parameter form) nicht korrekt: Es müßte "sct%6.1f" statt "dev%(*100)6.1f" heißen; die ausgegebenen Werte weiter unten sind jedoch richtig.

Workaround

Bei einer Auswertung der Zeitreihen mit den statistischen Unsicherheiten diese Anmerkungen beachten.

Behoben am

2011-08-03 (2.5.0)